Warum eine funktionierendes Familiensystem meine Gesundheit rettete.
Niemals Feierabend: Wenn die Planung im Kopf nicht aufhört.
„Mama, wo ist...?“ – „Schatz, haben wir noch...?“Jahrelang waren das die Sätze, die meinen Tag bestimmten. Als studierte Lehrerin war ich es gewohnt, 30 Kinder gleichzeitig zu koordinieren. Aber zu Hause? Da war ich die Einzige, die wusste, wann der nächste Zahnarzttermin ansteht, wer wann welche Hobbies hat und dass die Gummistiefel in Größe 26 mittlerweile zu klein sind.Mit vier eigenen Kindern und drei Stiefkindern – heute zwischen 22 und 4 Jahren alt – ist mein Alltag das, was man wohl ein „hochkomplexes System“ nennt. Zwei meiner Kinder habe ich bereits im Studium bekommen. Ich weiß, wie es sich anfühlt, zwischen Hausarbeiten und Windeln zu jonglieren. Lange Zeit war ich die alleinige Chef-Logistikerin unseres Familienlebens. Ich hielt alle Fäden in der Hand, koordinierte sieben Kinder und den Haushalt – aber ich selbst bin dabei fast unsichtbar geworden.Ich war erschöpft, gereizt und hatte das Gefühl, trotz 16-Stunden-Tagen nie wirklich ‚fertig‘ zu sein, weil die Planung in meinem Kopf einfach niemals Feierabend hatte.“